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Pressemeldungen

 



Schöner Wohnen im Süden

BENRATHER TAGEBLATT / 23.04.2010

Im größten Neubaugebiet der Stadt, in Itter/Himmelgeist, hat der Ausbau des zweiten großen Bauabschnitts „Am Scheitenweg“ mit 135 Häusern und 60 Wohnungen begonnen. Fragen der Infrastruktur sind teilweise noch offen.

ITTER/HIMMELGEIST „Schöne neue Wohlfühlwelten“ verspricht ein Bauschild an der Ickerswarder Straße.

 

Links: Blick auf das Neubaugebiet Am Scheitenweg von der Ickerswarderstraße aus: Die Erdaushub-Arbeiten haben begonnen. Anfang Mai soll der Grundstein gelegt werden.
Rechts: Auch an der Straße Im Besental geht es voran. Dort baut die Städtische Wohnungsbaugesellschaft Düsseldorf ein Mehrfamilienhaus.

Erste Bauzäune gibt es bereits, dahinter türmen sich Erdhügel, ein großer Kran reckt seinen langen Hals in den Himmel. Am 7. Mai ist Grundsteinlegung für das zweite von insgesamt drei Baugebieten in Itter/Himmelgeist, heißt es beim Bauträger, der Wilma Wohnen Rheinland GmbH. Nach „Auf’m Wettsche“, wo bereits die meisten Häuser fertig und bezogen sind, haben nun „Am Scheitenweg“ die Arbeiten begonnen. 135 Einfamilienhäuser, Reihenhäuser und Doppelhäuser, 60 Eigentumswohnungen so wie eine Kindertagesstätte sollen dort entstehen. Als letztes ist das südlich gelegene Baugebiet „Am Broichgraben“ an der Straße Am Steinebrück in Itter projektiert. Itter/ Himmelgeist boomt – das Interesse an den Häusern und Wohnungen sei groß, heißt es übereinstimmend aus den Verkaufsbüros der Bauträger.

„Am Scheitenweg“: Von 54 Wohneinheiten des ersten und zweiten Bauabschnitts seien bereits 37 verkauft, berichtet Jochen Siemes, Regio-Manager bei Wilma Wohnen Rheinland. Der erste (von insgesamt fünf Bauabschitten) mit 26 Häusern soll Weihnachten fertig sein. Mit dem zweiten Abschnitt (27 Häuser) wird noch in diesem Jahr begonnen, so Siemes. Er soll im Frühjahr 2011 fertig sein. Der Abschluss des gesamten Bauprojekts ist 2013 vorgesehen. Die Energiesparhäuser haben Solarkollektoren, die Energie für die Warmwasserversorgung liefern. Die Grundstücke der „grünen Siedlung“ haben mindestens 250 Quadratmeter.

Die Häuser (146-176 Quadratmeter) kosten nach Lage, Größe und Ausstattung zwischen 317 000 und 470 000 Euro. Mit dem Bau einer vierzügigen Kita (etwa 90 Plätze, rund 720 Quadratmeter) soll Ende 2010 begonnen werden. Ein direkter Verbindungsweg zum benachbarten Baugebiet „Auf’m Wettsche“ ist angedacht. Durch ihn sollen aufwändige und verkehrsbelastende Umwegfahrten zur Kita für die Eltern aus dem Neubaugebiet in Itter vermieden werden. Zwei große, etwa 150 Meter breite Grünstreifen zur Münchener Straße und zum Baugebiet „Auf’m Wettsche“ sollen den ländlichen Charakter wahren und als Frischluftschneisen dienen, erklärt Siemes. Für die Nahversorgung ist ein Supermarkt/Discounter vorgesehen, ein großer Spielplatz gibt Kindern Raum zum Toben. „Für die Erschließung sorgt die Stadt“, so Siemes. „Der Kanal ist schon fertig, die Arbeiten an den Straßen und Grünflächen haben bereits begonnen.“ „Auf’m Wettsche“: Dort beendet die Evo-Haus Zug um Zug die Bebauung.

Derzeit sind an den Straßen Im Besental und St.-Hubertus-Ring noch drei Dreiergruppen im Bau. „Von den neun Häusern sind sechs verkauft“, sagt Immobilienhändler Guido Biegel, der die Häuser vermarktet. Die Grundstücke werden per Erbpacht auf 99 Jahre über die örtliche Kirchengemeinde erworben. Die Energiesparhäuser (130 Quadratmeter, rund 310 000 Euro), sollen im Oktober fertig werden. Ab Mai wird dann am St.-Hubertus-Ring mit dem Bau eines Energiegewinnhauses begonnen, das über Solarkollektoren mehr Energie produziert als es verbraucht.

Hinzu kommen zwei weitere Dreiergruppen Im Besental, Richtung Am Steinebrück. Sie sollen Ostern 2011 fertig sein. Weitere zehn Eigentumswohnungen an der Ecke Am Steinenbrück/Im Besental in zwei Gebäudekomplexen mit Tiefgarage sollen im Sommer 2011 bezogen werden. Ebenfalls im Bau ist ein Mehrfamilienhaus Im Besental 37 und 39 der Städtischen Wohnungsgesellschaft Düsseldorf (SWD). Bis zum Sommer sollen dort 14 barrierefreie Wohnungen entstehen, davon sechs öffentlich gefördert.

Der nun absehbare Zuzug von weiteren nahezu 200 Familien – etwa 2000 Menschen werden die Neubaugebiete insgesamt bewohnen – bedeutet Arbeit auch für Politik und Verwaltung. Beim nötigen Ausbau von Grundschulen, Anbindungen von Bus und Bahn sowie dem geplanten Bau einer Jugendfreizeitstätte gibt es noch Abstimmungsbedarf.

„Die Feinarbeit muss noch kommen“, sagt Bezirksvorsteher Heinz-Leo Schuth. Die Grundschule in Himmelgeist soll saniert werden, doch wurde bisher noch kein Platz für die nötigen Ausweich-Container gefunden. Der Bau einer Jugendfreizeitstätte soll nach derzeitiger Planung erst im dritten Abschnitt, also frühestens in drei bis fünf Jahren erfolgen.

Kontakt

Am Scheitenweg: Wilma Immobilien;
www.wilma.de;
Büro Ratingen,
Telefon 02102/156-0

 

VON BERND BUSSANG
RP-FOTOS: CHRISTOPH GÖTTERT
GRAFIK: JENNY MÖLLMANN


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