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SOLINGEN – NEUBAUGEBIET Zwischen der Nibelungen- und der Lützowstraße entstehen bis 2010 rund 100 Eigenheime. Einige sind schon bewohnt.

Am Flachsberg in Gräfrath wird seit Monaten kräftig gebaut. In diesen Tagen sind auch die vier ehemaligen städtischen Obdachlosen-Häuser an der Lützowstraße der Abrissbirne zum Opfer gefallen: Hier und auf dem Gelände des ehemaligen Gräfrather Sportplatzes zwischen Nibelungen- und Lützowstraße entstehen in den nächsten Jahren rund 100 Einfamilienhäuser. Die ersten beiden Bauabschnitte mit 41 Häusern sind bereits fertig, der dritte mit 19 Reihenhäusern ist im Bau. Start des vierten Abschnitts soll schon sein in diesem Frühjahr mit sechs Doppelhaushälften und 14 Reihenhäusern.
„Noch in diesem Jahr werden wir auch mit dem fünften Bauabschnitt, vier Doppelhaushälften und 15 Reihenhäuser, in den Vertrieb gehen, so dass wir bald bauen könnten“, erklärt Jochen Siemes. Er ist Prokurist der Wilma Wohnen Rheinland GmbH, die für Projektentwicklung, Erschließung, Vermarktung und Bau verantwortlich ist.
„Wir haben auch den neuen Bebauungsplan mit der Stadt aufgestellt. Insgesamt sind zwischen Nibelungen- und Lützowstraße Doppelhaushälften und Reihenhäuser in fünf verschiedenen Varianten und in kleinen Einzeleinheiten auf einem Gebiet von rund 45 000 Quadratmetern geplant. Option hat die Firma noch auf ein weiteres 4500 Quadratmeter großes Grundstück im südlichen Teil des Areals.
Die Familie Gabor war eine der ersten Familien, die Anfang 2008 in die neuen Häuser an der Gudrunstraße zogen. Barbara Gabor fühlt sich „pudelwohl“. Schon zuvor haben die Gabors in Gräfrath gewohnt. „Hier wollten wir bleiben“, sagt sie. Die Kinder gehen in die nahe Grundschule Yorckstraße. Zur ruhigen, aber sehr zentralen Lage gehöre, dass man schnell zu Fuß ins Naherholungsgebiet Wupperberge komme und auch die Busanbindung gut sei. „Am meisten freut mich, dass wir hier so tolle Nachbarn bekommen haben“, sagt sie.
Pedro Kompesa (50), gebürtiger Portugiese, sieht das ebenso: Beim Haus mit seiner hervorragenden Wärmedämmung stimme nicht nur das Preis-/Leistungsverhältnis, auch die Lage sei zentral. „Nachbarn und Infrastruktur sind sehr gut. Und wenn jetzt noch der große Aldi an die Schlagbaumer Straße kommt, ist alles rund“, sagt Kompesa. Das alles seien mit Gründe dafür gewesen, dass die sechsköpfige Familie von Düsseldorf nach Gräfrath zog. Der Maschinenschleifer arbeitet bei Tondeo, seine Ehefrau ist jetzt in Solingen tätig. Der älteste Sohn Lionel (19) - ein talentierter Fußballer in Düsseldorf - geht dort noch ins Berufskolleg. Die anderen Kinder seien inzwischen schnell in Schule und Sportvereinen integriert.
Pedro Kompesa und auch andere Nachbarn hat auch besonders die Ruhe überrascht: „Da die Häuser in Bauabschnitten erstellt werden, bekommen wir hier nichts vom Baulärm und -dreck mit. Wir haben nicht das Gefühl, dass wir auf einer Großbaustelle leben.“
„Die Nachfrage für das Wohngebiet ist nach wie vor gut“, freut sich Jochen Siemes. Das liege auch daran, dass alle Bauphasen der Häuser vom TÜV überwacht würden und bei den nächsten Bauten auch auf neue Energien abgestellt werde, wie Warmwasseraufbereitung durch Solar und auf Wunsch Erdwärmepumpe.
„Junge Familien mit Kindern sind unsere Hauptzielgruppe“, sagt Siemes. Daher seien die Häuser sehr „familienfreundlich“: Zusätzlich könnte die Einteilung der Zimmer dem individuellen Bedarf einer kleinen oder großen Familie angepasst werden.
© 2012 Wilma Wohnen West GmbH